Transformers - Ära des Untergangs

Film-Rezension

Transformers - Ära des Untergangs
Transformers - Ära des Untergangs

Inhalt

Die Regierung der USA macht Jagd auf die letzten Autobots - jene außerirdischen Roboter, die vor Jahren die Welt retteten. Ihr Anführer Optimus Prime landet, wie der Zufall es will, in der Garage von Tüftler Cade (Mark Wahlberg).
Doch schon bald steht der Geheimdienst vor der Tür und für Optimus Prime, Cade, dessen Tochter und deren Freund beginnt eine heillose Flucht vor den Agenten. Diese werden von neuen Transformern unterstützt, die mit der Regierung kooperieren.

Meine Meinung

Schrott.
Okay, das war die Kurzfassung. Hier die Langfassung: Während die ersten drei Transformers-Teile schon nicht in die Kategorie intelligenter Film passen, ist dieser Streifen so unterirdisch blöd, dass nichts mehr hilft. Auch mit der Einstellung: Schau ich halt mal nur auf die coolen Special-Effects, überlebt man das nicht. (Zumal der Film sich ab der Mitte furchtbar zieht. Die immer gleichen Action-Sequenzen öden auf die Dauer nur noch an.)
Hier eine winzige(!) Auswahl der Schwachsinnigkeiten:
•    Jene Transformer, die die Menschheit gerettet haben, werden von der Regierung getötet. Stattdessen kooperiert man lieber mit anderen Außerirdischen, denen wir nichts zu verdanken haben. (zu blöd für Bündnisse)
•    Die Regierung hat das Metall Transformium gefunden. Damit kann man durch bloßes Wünschen sekundenschnell erschaffen, was immer man will. Trotzdem braucht die Regierung Jahre, um daraus Transformer herzustellen. (zu blöd zum Wünschen)
•    Die USA wollen ihr Militär in Zukunft komplett auf Roboter umstellen. Die lassen sie in der Volksrepublik China bauen. (zu blöd für Militärgeheimnisse)
Und hier eine winzige(!) Auswahl an gepflegter Langeweile aufgrund ewiger Wiederholungen:
•    Erst zerstören die Transformer Cades Farm, dann zerstören die Transformer ein Regierungslabor, dann zerstören die Transformer Chicago, dann zerstören die Transformer Hongkong, dann zerstören die Transformer sich gegenseitig und dann zerstören die Transformer ein Raumschiff. Explosionen sehen sich auf die Dauer ziemlich ähnlich ...
•    Der Freund von Cades Tochter ist total ängstlich. Das ist sehr lustig. Es ist lustig, weil er erst so zittert. Später zittert er dann wieder. Und wieder. Mit jeder Wiederholung wird es noch lustiger ...
•    Cade sagt dem Jungen, was amerikanische Väter den Freunden ihrer Töchter sagen: »Finger weg von meiner Tochter!« Das ist so lustig, dass er es nochmal sagt. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal.
•    Gleich zu Beginn sagen die Bösen: »Tötet sie alle!« Das ist spannend. Deswegen sagen es die Bösen nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal.
•    Cade hat einen süßen Wachdackel-Roboter gebaut, der »Ich rufe die Polizei« sagt. Das ist lustig. Deswegen sagt er es nochmal. Und nochmal. Und nochmal. Und nochmal.
Transfomers - Ära des Untergangs - ist die Sorte Film, die für Männer gedreht werden, die gerne für einen Abend noch einmal achtjährige Jungs sein möchten. Aufgrund eines großen Missverständnisses wurde der Film aber so produziert, als ob er sich tatsächlich an Achtjährige richten würde.
→ Dieser Film ist eine Beleidigung. Wer aufgrund des großen Trubels oder der Special-Effects meint, er müsse ihn dennoch gucken, dem wird die Video-/Internetversion empfohlen. Sobald der Film euch langweilt, werdet ihr für den Vorspulknopf dankbar sein!
Filmtipp:
2/10 Punkte

Der Trailer zu Transformers - Ära des Untergangs erweckt den Eindruck, es handle sich um einen ordentlich gemachten Action-Film:

Mit Freunden teilen: